Album Review: The Sky Prison von Fate Gear

Folge dem Abenteuer namens The Sky Prison

 

Captain Mina und ihre Crew von Fate Gear veröffentlichten im Januar ihr viertes Full-Album „The Sky Prison“ und es ist bombastisch eingeschlagen! An Bord befinden sich sensationelle Gast-Musiker, hier stimmt das Ensemble. Der Sound ist satt abgemischt, die Kompositionen von Mastermind Mina vielfältig und harmonisch. Freunde des melodischen Metals, garniert mit ordentlich Steam-Punk Flair, werden ihr größtes Vergnügen an diesem Album haben!

 

Das Werk erzählt die Geschichte eines Mädchens, das spannende Abenteuer auf dem Piraten-Luftschiff namens The Sky Prison erlebt.

Verschaffen wir uns einen Überblick über die Songs im Einzelnen:

Erster Song und Single Auskopplung ist The Sky Pirates und wird gesungen von NANA (THEO NOVA), die eingefleischte Fans bereits von Konzerten und anderen Songs kennen. Es ist ein klassischer, eingängiger Power-Metal Song, welcher direkt im Gedächtnis bleibt. Unterstützt wird der Opener von der talentierten Violinistin Jill (Unlucky Morpheus), welche dem ganzen Song das Sahnehäubchen aufsetzt. The Sky Pirates wird sicher in Zukunft auf keinem FATE GEAR Konzert fehlen!

カルミア (Karumia) ist ein traumhaft schöner Song, der gut an The Sky Pirates anschließt. Er ist flott, hat einen tollen Refrain, welcher sich gut vom Live-Publikum mitsingen lassen wird. Hier hören wir auch sehr viele Keyboard-Passagen sowie ein grandioses Gitarren-Solo von Mina. Am Mikrofon ist erneut NANA zu hören. Das Zusammenspiel der Band ist ein ganzes Stück reifer geworden!

Mit dem dritten Song Draw Your Dagger wird es schwerer und düsterer auf dem Album. Eines meiner Highlights ist definitiv die kraftvolle und rockige Gesangseinlage der Gast Sängerin Maki Oyama (大山 まき). Der Song ist sehr typisch Fate Gear, aber keineswegs sich wiederholend. In der Mitte des Songs hören wir nach dem Gitarrensolo dazu ein kurzes spaciges Keyboardsolo.

Dancing in the Moonlight wurde von Mina perfekt auf Gastsängerin und Ex-Aldious Frontfrau RAMI zugeschnitten. Ein ordentlicher, melodischer Metalsong mit hohem Gesang, welcher an frühere Zeiten des Genres erinnern. Mir gefällt Dancing in the Moonlight sehr gut, er ist nicht der stärkste Song auf dem Album, aber er fügt sich wunderbar ins Album ein.

Der härteste Song auf The Sky Prison heißt Battle Against Justice und wird wieder von NANA gesungen. Hier erleben wir NANA‘s umfangreiches Gesangs-Talent, welches sich von Screams und Growls bis zum klaren Gesang hin ausbreitet. Ich musste bei dem Song anfangs zweimal hinhören, ob ich hier wirklich Fate Gear höre, aber wir kennen ja Nanas Härte. Mina hat mit diesem Song wieder einmal ihr großes, vielfältiges Musiktalent bewiesen. Es macht sehr viel Spaß diesen Song zu hören. Stillsitzen verboten!

Prisoners steht an sechster Stelle der Trackliste, fängt extrem schwer an, schlägt dann plötzlich um und entfaltet seine volle Energie. Es ist mein Lieblingssong, auf dem NANA singt. Auch hier zaubert Mina im Mittelteil ein episches Gitarrensolo. Ein sehr starker Song auf The Sky Prison.

Mit Father gibt es eine kleine Pause von den schweren Riffs. Ein ruhiges Instrumental auf welchem vor allem leise Keyboard-Klänge und Gitarren-Melodien dominieren. Was fehlt ist ein Meeresrauschen, aber wir befinden uns ja nach wie vor auf einem Luftschiff. Also ist es perfekt!

Lied Nummer Acht trägt den japanischen Titel 処断の刻 (Shodan no koku), was so viel wie „Zeit der Abrechnung“ bedeuten könnte. Hier hören wir wieder Gastsängerin Maki Oyama mit ihrer tollen Stimme. Was mir an Shodan no koku besonders gefällt sind die Tempiwechsel. Es ist womöglich der facettenreichste Song auf diesem Album: langsames Intro, schnelle Drums und in der Mitte ebenso langsames Gitarrensoli gefolgt von wildem Double Bass + Keyboardsolo. Der Refrain lädt sofort zum mitsingen ein.

Mit Child of Memories befinden wir uns leider schon am Ende des Abenteuers auf der Sky Prison. Dieser Song knüpft von der Machart her an The Sky Pirates, dem ersten Song an. Auch hier singt wieder NANA. Child of Memories ist ein typischer Fate-Gear-Steam-Punk-Metal-Song, welcher zum Träumen verführt. Yuri und Mina liefern sich erneut im Mittelteil ein episches Keyboard-Gitarren Duell. Ein würdiger Abschluss!

Fazit:

The Sky Prison ist ganz offensichtlich ein sehr starkes und reifes Album der Tokioter Band. Captain Mina hat hervorragende Arbeit geleistet, und das meine ich wortwörtlich: Kompositionen, Konzept, Texte, Album-Artwork und natürlich die Auswahl an talentierten Gast Sängerinnen und Musikerinnen. In der Rhythmussektion agieren Erika und Haruka wie eine geölte Maschine, Mina und Yuri duellieren harmonisch mit- statt gegeneinander auf ihren Instrumenten. Beeindruckt bin ich nach wie vor von den energiegeladenen Gesangsleistungen der Gast Sängerinnen.
The Sky Prison macht viel Spaß zu hören, wird nicht langweilig und lässt mich auf weitere Konzerte der sympathischen Steam-Punk-Metal Band aus Japan hoffen! Bon voyage!

The Sky Prison bei cdjapan

Offizielle Seite von FATE GEAR

#shinichi

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